Kategorie Verbandsleben Gesundheit

Jede Blutspende zählt

Von: Ines Klut

Ein Thema, das unter die Haut geht: Bei der Mitgliederversammlung des VdK-Kreisverbandes Elbe-Elster ging es um Blutspende – und darum, was das Deutsche Rote Kreuz für die Region leistet.

Referentin Annett Heyn bei ihrem Vortrag.
Anett Heyne vom DRK-Kreisverband Lausitz e. V. stieß bei ihrem Vortrag auf viele interessierte Zuhörer. © St. Schulz

Winfried Scholz, stellvertretender VdK-Kreisverbandvorsitzender, begrüßte mehr als 20 interessierte VdK-Mitlieder und Gäste sowie Anett Heyne vom DRKkurz fürDeutsches Rotes Kreuz-Kreisverband Lausitz e. V., die die Zuhörer rund um das Thema Blutspende informierte. Täglich werden 15 000 Blutspenden in Deutschland für die Akuthilfe bei Unfällen, in der Krebstherapie, planbare Operationen und auch bei Immunkrankheiten benötigt. 80 Prozent der Menschen sind im Laufe ihres Lebens zum Beispiel durch Erkrankung oder Unfälle auf Blutspenden angewiesen.

Große Wirkung

„Eine Blutspende dauert keine halbe Stunde, aber sie kann für einen anderen Menschen über Leben und Tod entscheiden. Wer einmal miterlebt, wie dankbar die Menschen sind, die auf Blutkonserven angewiesen sind, versteht sofort, warum wir jede helfende Hand brauchen“, sagt VdK- und Vorstandsmitglied Sabine Sacher, die sich seit vielen Jahren ehrenamtlich beim Blutspendedienst des DRKkurz fürDeutsches Rotes Kreuz-Kreisverbands Lausitz engagiert und damit zu den über 460 Ehrenamtlichen gehört, die im DRKkurz fürDeutsches Rotes Kreuz-Kreisverband Lausitz im Einsatz sind.

Gut versorgt

„Wer Blut spendet, hilft nicht nur anderen, sondern hat auch selbst etwas davon“, so Sacher. Vor jeder Blutspende wird ein Gesundheitscheck durchgeführt, inklusive Messung von Hämoglobinwert, Blutdruck und Körpertemperatur, wodurch mögliche gesundheitliche Probleme frühzeitig erkannt werden können. Nach der ersten Blutspende erhält man einen Ausweis mit der eigenen Blutgruppe, was im Notfall Zeit sparen kann. Zudem werden Blutspender mit Imbiss und Getränken belohnt, um den Körper nach der Spende zu stärken.