Besser vorsorgen
Was passiert, wenn man plötzlich nicht mehr selbst entscheiden kann? Eine Frage, die viele immer noch verdrängen – die jedoch im Ernstfall von großer Tragweite ist. Genau diesem Thema widmete sich die jüngste Mitgliederversammlung am 21. April des VdK-Kreisverbandes Elbe-Elster, an der 26 Mitglieder teilnahmen.
Als Referentin war Caritas-Sozialarbeiterin Editha Kunzke-Mayer zu Gast, die verständlich und praxisnah erläuterte, warum eine Vorsorgevollmacht so wichtig ist. „Vorsorge bedeutet, die eigenen Wünsche rechtzeitig festzuhalten, damit im Ernstfall im Sinne der betroffenen Person entschieden werden kann“, betonte Kunzke-Mayer.
Mit der Vorsorgevollmacht wird eine Vertrauensperson bevollmächtigt, im Bedarfsfall wichtige Entscheidungen zu treffen. Anschaulich erklärte die Referentin, welche Bereiche eine solche Vollmacht abdecken kann, welche formalen Anforderungen zu beachten sind und welche Fehler häufig gemacht werden.
Großes Interesse
Die anschließende Fragerunde zeigte, wie groß das Interesse an diesem sensiblen Thema ist. Viele Mitglieder nutzten die Gelegenheit, individuelle Fragen zu stellen und Unsicherheiten auszuräumen.
Der Vorstand des Kreisverbandes zeigte sich erfreut über die rege Teilnahme und die lebhafte Diskussion. Die Veranstaltung habe deutlich gemacht, wie wichtig es ist, sich frühzeitig mit der eigenen Vorsorge auseinanderzusetzen. Mit neuen Erkenntnissen und konkreten Anregungen gingen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer nach Hause – und mit dem Vorsatz, das Thema nicht länger aufzuschieben.