35 Jahre für die Menschen und den VdK
Fast 35 Jahre leitete Sylvia Krause verschiedene Standorte des Mobilitätshilfedienstes mit großem Engagement, viel Herz und einer besonderen Verbundenheit zu ihren Mitarbeitenden und Klienten. Nun heißt es für sie Abschied nehmen vom VdK. Wir Sagen DANKE für mehr als drei Jahrzehnte voller Einsatzbereitschaft und Herzlichkeit.

Manchmal entscheidet ein Zufall über einen ganzen Lebensweg. Bei Sylvia Krause war es eine Stellenanzeige als Einsatzleiterin beim VdK-Mobilitätshilfedienst, auf die sie 1992 stieß. Damit war der Grundstein für ihre berufliche Laufbahn beim VdK gelegt. Bereits ein Jahr später stieg sie zur Projektleiterin auf und leitete bis 2000 den VdK-Mobilitätshilfedienst in Treptow.
Im Zuge der Berliner Bezirksgebietsreform verlagerte sich ihr Einsatzort 2001 nach Neukölln. Dort leitete und koordinierte die engagierte Sozialarbeiterin bis 2008 in Spitzenzeiten bis zu 60 Mitarbeitende. Das war nicht immer einfach und eine große Herausforderung für sie als Projektleiterin und ihre Einsatzleitungen.
2022 wechselte sie aus persönlichen Gründen zum VdK-Mobilitätshilfedienst Pankow, wo sie vom Team mit offenen Armen empfangen wurde. Kein Wunder, denn ihre herzliche und wertschätzende Art prägte stets auch den Umgang mit ihren Mitarbeitenden: „Meine Einsatzleitungen und Teams waren immer mit dem Herzen bei der Arbeit“, bilanziert Krause.
Ich habe immer sehr gern für den VdK gearbeitet, weil die Arbeit meinem Naturell, nämlich hilfebedürftigen Menschen zu helfen, komplett entspricht. Es gab gute und schlechte Zeiten, aber immer hatte ich das gemeinsame Ziel vor Augen.
Sylvia Krause verlässt den VdK mit einem lachenden und einem weinenden Auge. „Die Tränen sind aber längst getrocknet“, fügt sie hinzu, „denn ich konnte das Projekt in gute Hände übergeben.“
Svetlana Kharitoniouk hat die Leitung des Standortes bereits übernommen und freut sich ab sofort Teil des VdK-Teams zu sein. In naher Zukunft möchte Sylvia Krause mit ihrem Mann die Welt bereisen: „Nicht, dass wir das nicht schon getan hätten, aber es gibt noch so viel zu sehen und entdecken. Die Neugier endet wohl nie.“
Für alles, was vor ihr liegt, wünschen wir ihr von Herzen alles Gute und viel Freude.
