Einblicke in die Inklusionsarbeit in Reinickendorf
Anfang Februar begrüßte der Kreisverband Reinickendorf erneut Regina Vollbrecht, Behindertenbeauftragte des Bezirks Reinickendorf, die bereits zum dritten Mal zu Gast war. Rund 25 Mitglieder kamen ins Café am Schäfersee, um sich über die wichtigsten Entwicklungen und Projekte des Jahres 2025 im Bereich Inklusion zu informieren.

Vollbrecht berichtete unter anderem von der „Lebendigen Bibliothek“. Bei diesem besonderen Format stehen Menschen mit Behinderungen als „Bücher“ für Gespräche zur Verfügung – sie berichten aus ihrem Alltag, beantworten Fragen und ermöglichen auf diese Weise persönliche Begegnungen, die Vorurteile abbauen und Verständnis fördern.
Vielfältiges Engagement
Im Mai eröffnete sie im Rathaus Reinickendorf eine Ausstellung der Multiple-Sklerose-Gesellschaft. Auch der jährliche Inklusionstag fand 2025 wieder großen Anklang. Ein weiteres wichtiges Ereignis war das 50-jährige Jubiläum des Diakoniezentrums in Heiligensee im Juni. Im Oktober fand dort eine weitere Veranstaltung zum Thema Gewaltprävention und sexualisierte Gewalt statt, bei der Regina Vollbrecht ein Grußwort sprach. Der Tag des offenen Rathauses in Reinickendorf im September bot den Besuchenden ein abwechslungsreiches Programm: Die Feuerwehr war vor Ort, ein Bibliotheksbus lud zum Stöbern ein und ein Rollstuhl-Parcours ermöglichte eindrucksvolle Perspektivwechsel. Weitere Termine reichten von Lesungen in der Märkischen Bibliothek und Besuchen in Kitas, bei denen den Kindern Bücher in Blindenschrift vorgestellt wurden.
Erfolgreiche Spendenaktion
Neben den Veranstaltungen berichtete Vollbrecht von der erfolgreichen Kaffee-Spendenaktion, die am 5. Februar endete und bei der sich die Reinickendorfer Bürger besonders engagiert zeigten. Die gesammelten Spenden kommen der Berliner Kältehilfe zugute.
Auch wenn die Aufzählung nur einen Ausschnitt ihrer Arbeit zeigen konnte, vermittelte Regina Vollbrecht eindrucksvoll, wie vielseitig und verantwortungsvoll die Aufgaben einer Behindertenbeauftragten im Bezirk sind. Am Ende waren sich alle einig: Es war eine rundum gelungene Veranstaltung, die im kommenden Jahr gerne wiederholt werden darf.